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Kambodscha 2003
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Einleitung
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Nach jahrzehntelanger Unterdrückung von Land und Bevölkerung durch die brutale und kommunistische Regierung von Pol Pot und seiner Roten Khmer, hat sich Kambodscha 1998 endlich befreit und seine Grenzen für den Tourismus geöffnet.
Von dieser Zeit hat sich Kambodscha noch lange nicht erholt. Das Land liegt am Boden und ist von Armut geplagt. Asphaltierte Strassen sind eine echte Seltenheit, Industrie ist kaum vorhanden.
Obwohl der Strom der Touristen ständig zunimmt, findet man ein von der Zivilisation noch kaum berührtes, überwältigendes Land vor. Spätestens abseits der touristischen Pfade fühlt man sich um Jahrhunderte zurückversetzt, noch nie haben wir so viele Menschen getroffen, die offensichtlich nie zuvor "einen Weissen" gesehen haben. Immer wieder bildeten sich um uns Trauben von staunenden Kambodschanern, die uns mit Freundlichkeit und Herzlichkeit empfangen, allerdings auch nichts verstanden haben.
Hier sind ein paar Reisetipps in arbeit ...
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Anmerkung zu den Photos ...
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Zugegeben sind es doch einige Photos geworden, die wir hier veröffentlichen. Aber wer sie sich anschaut, bekommt auf jeden Fall einen Eindruck von diesem Land und wird vielleicht sogar schon anhand dieser Photos der Phaszination Kambodschas erliegen. Auf jeden Fall kann man hier einen Einblick in das Land gewinnen.
Zur Übersichtlichkeit haben wir die Photos thematisch in verschiedene Rubriken unterteilt. Man muss sie sich ja nicht alle ansehen, obwohl sie alle ganz bestimmt sehenswert sind. Wir wünschen also viel Spass beim Eintauchen in eine wirklich andere Welt ...
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Wer nach Kambodscha reist, sollte sich über die Infrastruktur im Klaren sein. Das Land liegt nach über 25 Jahren Unterdrückung durch Pol Pot und seine Rote Khmer am Boden. Reisen an sich ist also ziemlich beschwerlich. Eine Busreise von 200 km kann also locker mal 10 Stunden dauern. Selbst die "grossen Nationalstrassen" kann man zum grössten Teil bestenfalls Pisten nennen.
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Wer das "Abenteuer" Kambodscha wagt, wird von einem noch unberührten Land (das überhaupt erst seit 1998 seine Grenzen geöffnet hat) reichlich belohnt. Die Menschen sind unglaublich ursprünglich und superfreundlich, die Natur scheint noch überall in Takt, da es keine nennenswerte Industrie im Land gibt.
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Nun ja, man muss ja nicht gleich alles essen was man sieht, aber hier mal einige Beispiele, was man nicht alles essen könnte. Trotzdem, viele der dargebotenen Sachen haben wir gegessen und uns dabei nie den Magen verrenkt. Ganz im Gegenteil: Wir haben die Erfahrung gemacht, dass es am Strassenrand meist am Besten schmeckt.
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Soll jetzt keiner Angst bekommen und meinen, dass man alle Nase lang auf Elefanten, Affen,Schlangen, Spinnen usw. trifft. Trotzdem, man findet in Kambodscha eine intakte Flora und Fauna vor und man sollte nicht erschrecken, wenn man auch mal auf exotische Tiere trifft. Wir sind eben doch in Südost-Asien.
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Faszination pur. Mit absolutem Recht gehören diese Tempelanlagen, die sich über mehr als 50 Quadratkilometer erstrecken inzwischen zum Weltkulturerbe und gelten als Weltwunder. Unglaublich, was die Khmer vor rund 1.000 Jahren in den Sandstein gehämmert haben. Ein absolutes "muss" für jeden Kambodscha-Besucher. Die Pyramiden von Gizeh sind wohl eher ein Witz dagegen.
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Wer hier eine asiatische Metropole erwartet, hat sich getäuscht. Im Vergleich zu z.B. Bangkok handelt es sich hier eher um ein verschlafenes Städtchen ohne Infrastruktur. Nur die "Mainstreets" sind asphaltiert, sobald man diese verlässt, befindet man sich eher auf Feldwegen. Trotzdem hat Phnom Penh seinen eigenen Charme und Flair, den wir genossen haben.
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Hmmm, eigentlich verboten hier zu fotografieren, aber hier und da wo es ging, konnte ich es mir doch nicht verkneifen. Vielleicht sind dies ja wirklich die einzigen Photos aus dem Nationalmuseum in Phnom Penh. Auf jeden Fall werden hier die grössten historischen Schätze aufbewahrt, die teilweise noch von Angkor Wat geretten wurden.
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Endlich im Süden am Meer. Nach anstrengendem Reisen und vielfältigen unglaublichen Eindrücken sind wir endlich dort, wo wir uns relaxen können. In Sihanoukville findet man all das, was man zum Relaxen braucht: Sonne, Strand, Meer und Meeresfrüchte ...
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Ein kleines Abenteuer. Um dieser Einladung zu folgen, mussten wir stundenlang mit Cross-Motorrädern quer durch die Pampas echtes Offroad fahren. Weit hinter Kampot, mitten zwischen Reisfeldern und fernab touristischer Pfade waren wir durch Zufall von einem jungen Bäutigam zu einer traditionellen Hochzeit eingeladen. Spätestens hier haben wir den Kern des Landes und der Menschen kennen gelernt. Ein bestimmt unvergessliches Erlebnis, bei dem wir zweifelsfrei nicht nur die Ehrengäste, sondern auch die absoluten Paradiesvögel waren.
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© 2003 by Rüdiger Bohnen
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